Projekt „weltoffen – solidarisch – dialogisch“ (WSD)

Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (engl. Sustainable Development Goals, kurz „SDG‘s) der Vereinten Nationen sollen auch künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden. Insbesondere die Ermöglichung hochwertiger Bildung, eine nachhaltige Konsum- und Produktionsgesellschaft, Maßnahmen zum Klimaschutz sowie der Erhalt von Biodiversität an Land und im Wasser sind Themen, die in der Bildung für nachhaltige Entwicklung und in der Umweltbildung des ZÖNU praktisch veranschaulicht und umgesetzt werden.

Darüber hinaus erweitert das WSD-Programm den Blick auf die globalen Zusammenhänge. Unser alltägliches Handeln hat nicht nur regionalen Einfluss, sondern verändert weltweit die Geschehnisse. Egal, ob der Gebrauch unseres Handys, der Verzehr von Obst und Gemüse aus dem Supermarkt oder das Tragen moderner Sportbekleidung – die Arbeitsschritte von Dienstleistungen und Produktionen sind über Kontinente hinweg verflochten.

Migration von Tier und Mensch wird bereits seit Jahrtausenden praktiziert und ist zumeist auf veränderte Lebensbedingungen zurückzuführen. Extreme Klimaereignisse, wie Dürren, Stürme oder Überschwemmungen wirken sich direkt auf unsere alltäglichen Gewohnheiten aus.

Dass Menschen aufgrund der klimatischen Änderungen ihre Wohnorte verlegen, ist eine weitere Folge. Die Migration nach Europa aus Afrika führt in den letzten Jahren zu einer angespannten politischen Lage. Insbesondere in Ostdeutschland soll das WSD-Programm mit seinen derzeit neun Fachstellen die Weltoffenheit und Empathie fördern und zum solidarischen Handeln anregen. Im Dialog auf lokaler Ebene engagiert sich das ZÖNU für eine nachhaltige und vernetzte Bildungsarbeit aller Altersgruppen.

Das Projekt „weltoffen – solidarisch – dialogisch“ wird von der Stiftung Nord-Süd-Brücken über Engagement Global und aus den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit grundfinanziert.